Der Potenzpillen Guide ist erschienen
Auf der Homepage von FTW Publishing dem Verlag für Fachliteratur zu den Themen Bodybuilding, Diät und Anabolika/Steroide ist ab sofort mein Buch Manneskraft reloaded - Der Potenzpillen Guide erhältlich.
Manneskraft reloaded greift das Thema auf, das die Menschheit bereits seit der Steinzeit bewegt - die Libido und Potenz des Mannes! Bis heute rotten wir ganze Tierarten im Namen der Libido und Potenz aus, um aus Tierinnereien und den abwegigsten Körperteilen, wie Hörnern und Penissen, so genannte Lust steigernde Aphrodisiaka herzustellen. Eine kleine blaue Pille revolutionierte dann in den 90er Jahren die Behandlung von Menschen mit einer Erektilen Dysfunktion (Impotenz) und lässt seitdem selbst ans Bett gefesselte Greise wieder mit Freude Sex genießen und vom Aussterben bedrohte Tierarten aufatmen. Manneskraft reloaded erklärt den signifikanten Unterschied zwischen Libido und Potenz und zeigt die Störfaktoren auf, die diese negativ beeinflussen können, beispielsweise Sport oder andere Stressfaktoren. Mindestens ebenso wichtig ist der Teil des Buches, der sich mit den Medikamenten beschäftigt. Angefangen bei PDE-5-Hemmern wie Sildenafil (die blaue Pille) und Tadalafil, über Hormonersatztherapie-Ansätze mit Testosteron-Injektionen, -Tabletten/-Kapseln und –Pflastern (z.B. Testoviron Depot® oder Andriol®), bis hin zu bis vor kurzem noch vollkommen unbekannten Substanzen wie Melanotan II und Bremelanotid werden alle bis dato kommerziell erhältlichen „Potenzmittel“ ausführlich behandelt Ergänzt wird Manneskraft reloaded durch eine Auflistung erhältlicher Aphrodisiaka, durch auf die Libido und Potenz negativ wirkende Medikamente und durch eine Sammlung von möglichen Anlaufstellen bei Libido- oder Potenzproblemen. Manneskraft reloaded ist DAS Nachschlagewerk zum Thema Libido und Potenz.
76 Seiten, Din A 5, Hardcover sofort erhältlich.
M.Tal @ Markustal’s Weblog
Manneskraft Reloaded - Der L-Arginin Fall
Während meiner Recherche für das Buch Manneskraft reloaded - Der Potenzpillen Guide fielen mir in Bezug auf L-Arginin als „Potenzmittel“ die unzähligen Shops auf die es als Einzelpräparat oder in Kombination mit einem „Antioxidanz“ als natürliche Alternative zu PDE-5 Hemmer anpriesen. Stutzig machte mich aber das in der überwiegenden Mehrzahl der Shops immer dieselbe Studie oder deren Daten als Beleg für die Wirksamkeit präsentiert wurde. Die Daten sind phänomenal, nach einer Behandlung über 2 Monaten wurde bei 80% der Probanden die „sexuelle Fähigkeit“ wiederhergestellt und nach 3 Monate haben 92.5% der Probanden eine „normale Erektion“ erlebt. Ich orderte daher die von Dr. Romil Stanislavov geführte Studie „Treatment of erectile dysfunction with pycnogenol and L-arginine“ (2003) da die Ergebnisse sehr einprägsam waren. Alleine durch das fehlende Studiendesign im Titel versprach es schon interessant zu werden, immerhin werden über Konsumenten die im Guten Glauben diese Präparate erstehen Millionen umgesetzt. Auf den ersten Blick war auszumachen dass alle Vorkehrungen die bei aussagekräftigen klinischen Studien getroffen werden wie z.B. eine Kontrollgruppe oder eine Randomisierung fehlten. Als nächstes wurde erklärt dass die Studie sich aus Männern ohne eine bestätigte organische ED zusammensetzt, aber der Titel beschreibt doch die „Behandlung einer ED mit Pycnogenol und L-Arginin“. Wenn bei keinem der Probanden eine bestätigte ED vorliegt, wie kann dann eine behandelt werden? In der Zusammenfassung der Studie kommt man allerdings zu dem Schluss dass eine Kombination von L-Arginin und Pycnogenol zu einer signifikante Verbesserung der sexuellen Funktionen bei Männern mit einer ED führt; ohne Nebenwirkungen??? In einer randomisierten, placebokontrollierten, Cross-over Studie der Universität Köln (1999) hatte ich derweil gelesen das die Vergabe von täglich 3×500mg (1,5g) L-Arginin an Probanden mit einer ED nicht besser als ein Placebo war. Die Studie von Dr. Romil Stanislavov vergab auch 3x täglich L-Arginin, die Gesamtdosis lag dabei 0,2g höher (1,7g) als bei den Kölner. Es schien mir so, dass der Erfolg von Dr. Romil Stanislavov in dem verwendeten Pinien-Extrakt begründet lag. Es stellte sich dann während meiner weiteren Recherche heraus, dass es ein patentrechtlich geschütztes Produkt namens Pycnogenol® gibt.
Ab hier wird es wirklich kompliziert, lesen Sie es in Ruhe durch und nicht entmutigen lassen!
Auf der Homepage die nach dem Produkt Pycnogenol® benannt ist wird erklärt dass es u.a. ein „Super-Antioxidanz“ darstellt, aber von einem Potenzmittel ist nicht die Rede. Ich suchte einen weiteren Anhaltspunkt und fand ein patentrechtlich geschütztes Produkt namens Prelox® auf einer anderen Homepage. Dort wurde zu meinem Erstaunen erklärt das sich Prelox® u.a. aus L-Arginin und Pycnogenol® zusammensetzt und als maßgebliche Publikation zur Bestätigung der Wirksamkeit des Präparats ist wiederum die Studie von Dr. Romil Stanislavov aufgeführt. Freundlicherweise stellen die Homepages von Pycnogenol® und Prelox® zum zusätzlichen „Beweis“ der Wirksamkeit ihrer Produkte die jeweiligen Patente zum Download bereit, somit blieb mir eine E-Mail an das Patentamt der USA erspart. Ein derartiges Patent sagt in den USA rein gar nichts über die Wirksamkeit eines Produktes aus, sondern man muss lediglich angeben und dokumentieren was man sich patentieren lassen möchte, z.B. eine Anwendungs-, oder Herstellungsmethode. Weder kann man sich die Rechte an der Erdkrümmung noch an einem frei erhältlichen Naturprodukt wie z.B. der Rinde einer Kiefer sichern (mit Ausnahme der USA, beste Beispiel die Firma Monsanto), lediglich die Methode wie man die Erdkrümmung eventuell verändert oder ein Extrakt herstellt, benennt und anwendet. Bei allem was darüber hinaus geht ist das Patentamt der USA weder zuständig noch qualifiziert, sondern die U.S. Food and Drug Administration. Nur die FDA prüft und gewährleistet die Sicherheit und/oder Wirksamkeit von Lebensmittel und Medikamente. Zu Lebensmittel lassen sich übrigens auch Nahrungsergänzungsmittel zählen, daher sind diese sowohl in den USA als auch in der BRD frei erhältlich. Doch welcher Kunde außerhalb der USA kann das wissen, oder macht sich derartige Gedanken? Vor allem wenn man aufgrund seiner Erkrankung (ED) möglicherweise verzweifelt ist? In dem Patent von Pycnogenol® (16.04.2002) ist jedenfalls der Erfinder Herr Nobutaka Suzuki aufgeführt, im Fall des Patents von Prelox® (20.05.2003) die Erfinder Herr Peter Rohdewald und Herr Victor Ferrari. Wobei Herr Peter Rohdewald als Erfinder in einem weiteren Patent zu Pycnogenol® 24.02.1998 genannt wird. Noch verwirrender ist aber das in den Patenten von Pycnogenol® und Prelox® als Bevollmächtigter die Firma Horphag Research Ltd. benannt ist, dessen CEO eben Herr Victor Ferrari ist, wenn man danach ausgiebig sucht findet man den Firmennamen auf den zwei Homepages. Mir wurde aber als potentieller Kunde der im Guten Glauben ist durch die völlig unterschiedliche Namensgebung bzw. dem Design der Homepages suggeriert das es sich um zwei voneinander unabhängige Unternehmen handelt. Allerdings hat sich auf der Homepage von Prelox® ein Fehler eingeschlichen, dort wird angegeben das Pycnogenol® eine registrierte Handelsmarke der Horphag Research Ltd. mit Sitz in Genève/Schweiz ist. Tatsächlich läuft das aktuelle Patent von Pycnogenol® (U.S. Patent No. 6,372,266 B1) auf einen Firmensitz in St. Peter Port/Guernsey, dies ist eine Insel im Ärmelkanal die weder zum Vereinigten Königreich gehört noch eine Kronkolonie ist, im Patent steht irrtümlicherweise das Kürzel „GB“. Die Insel Guernsey ist in der Realität ein gesondertes Rechtssubjekt und fällt nicht unter die Gerichtsbarkeit des Vereinigten Königreichs oder der Europäischen Union, geschweige dessen der USA. Tatsächlich ist die Insel direkt der britischen Krone unterstellt (engl. crown dependency) und sonst niemanden.
Wir haben nun das Präparat Prelox® dessen Patentanmeldung am 24.05.2001 eingereicht wurde und am 20.05.2003 bewilligt wurde. Prelox® enthält neben den freie Bestandteilen lediglich einen patentierten Bestandteil und zwar Pycnogenol®. Wobei in beiden Fällen der Bevollmächtigte die Firma Horphag Research Ltd. ist, von der einer der Patenthalter Herr Victor Ferrari der CEO ist. Diese fällt wiederum aufgrund des angegebenen Firmensitzes im Patent von Pycnogenol® (St. Peter Port/Guernsey) weder unter die Gerichtsbarkeit der EU noch der USA; Prelox® ist abgesehen von seinen frei erhältlichen Bestandteilen eben nichts anderes als Pycnogenol®. Auf der firmeneigenen Homepage von Prelox® wird als maßgebliche Publikation zur Bestätigung der Wirksamkeit des Präparats die Studie von Dr. Romil Stanislavov aufgeführt. Wobei die interessant gestaltete Studie „Treatment of erectile dysfunction with pycnogenol and L-arginine“ praktischerweise am 03.05.2003 im Journal of Sex & Marital Therapy erschien. Ich beschäftigte mich nun erneut mit Dr. Romil Stanislavov und stieß auf eine deutsche Werbeseite auf der Prelox® beworben und vertrieben wird, ganz überraschend ließ sich feststellen das die Homepage auf eine Geschäftsadresse in Malaysia läuft. Auf dieser Werbeseite wird Dr. Romil Stanislavov mit einem Bild vorgestellt und bewirbt Prelox®, darüber hinaus wird Er mit der Universität Sofia in Zusammenhang gebracht, dabei handelt es sich nur um das Universitätskrankenhaus „Maychin dom“, Abteilung Geburtshilfe und Gynäkologie. Daneben ist auf dieser Seite eine dort als unabhängig bezeichnete Studie aus dem Jahr 2007 genannt in der Dr. Romil Stanislavov das Produkt Prelox® untersucht. Viel erfreulicher ist aber das in der Studie unter Interessenkonflikten (Competing Interests) einer der Patenthalter von Pycnogenol® namens Herr Peter Rohdewald als solcher benannt ist. Es wird auch ausgewiesen das Dr. Romil Stanislavov für die Durchführung der aktuelleren Studie aus dem Jahr 2007 namens „Improvement of erectile function with Prelox®“ eine finanzielle Unterstützung (grant) von Horphag Research Ltd. erhalten hat. Ich frage mich warum die Firma Horphag Research Ltd. nicht diese Studie als Nachweis für die Wirksamkeit ihres Produkts auf den Homepages zur Verfügung stellt? Die ist doch schließlich viel aktueller als die Studie „Treatment of erectile dysfunction with pycnogenol and L-arginine” aus dem Jahr 2003!?
M.Tal @ Markustal’s Weblog
Quellen:
United States Patent and Trademark Office
United States Patent No.: 5,720,956
United States Patent No.: 6,372,266 B1
United States Patent No.: 6,565,851 B2
U.S. Food and Drug Administration
Treatment of erectile dysfunction with pycnogenol and L-arginine; Stanislavov R, Nikolova V.; Seminological Laboratory SBALAG, 2003
pycnogenol.com
prelox-potenzmittel.de
power-potenzmittel.com
Improvement of erectile function with Prelox: A randomized, double-blind, placebo-controlled, crossover trial; R. Stanislavov, V. Nicolova, P. Rohdewald; Nature Publishing Group, 2007
Horphag Research Ltd.
Effectiveness of oral L-arginine in first-line treatment of erectile dysfunction in a controlled crossover study; Klotz T., Mathers MJ., Braun M., Bloch W., Engelmann U.; Universität Köln Urologische Fakultät, 1999
Die Tour de France 2008
Die rollende Apotheke hat sich wieder einmal in Bewegung gesetzt und ich warte gespannt auf das was die Tour de France ausmacht - ihre Skandale. :-) Zu meiner Unterhaltung können sich mitlerweile selbst die Reporter die das aktuelle Tagesgeschehen mehr oder weniger “live” kommentieren, nicht einer gewissen Häme in ihren Moderationen entziehen. Für Sportler die sowiso unabhängig davon ob sie dopen oder nicht als Anabolika-Monster (Bodybuilder) verschrien sind, fehlt leider bisher der Unterhaltungsapekt da (noch ;-)) niemand erwischt wurde und so niemand von den Medienhyänen durch den Kakao gezogen werden kann. Aus Ermangelung eines aktuellen Skandals möchte ich Euch an dieser Stelle einen satirischen Artikel eines Autors von Team-Andro aus dem Jahr 2007 nicht vorenthalten; um uns so ein wenig die Wartezeit zu verkürzen:
Wir sind alle kleine Sünderlein,
’s war immer so, ’s war immer so.
Der Herrgott wird es uns bestimmt verzeih’n,
’s war immer, immer so.
Denn warum sollten wir auf Erden
schon lauter kleine Englein werden?
(Willy Millowitsch)
Vorwort
“Uns Willy” hat es schon immer in einem anderem Kontext “gewusst”, ich habe es gewusst und einige unter Euch haben es geahnt – Doch nun ist die Bombe geplatzt: Sportler in beliebten Breitensportarten wie dem Radsport haben leistungssteigernde Substanzen wie z.B. EPO konsumiert. Ich bin trotz meiner eigenen “Weitsicht” tief erschüttert und schockiert: Radler aus dem T-Mobile Team haben laut eigenen Aussagen gedopt und sind dabei von den Team-Ärzten Andreas Schmidt und Lothar Heinrich unterstützt worden. Wie unvorhersehbar! Dies hatte zur Folge, dass die Uniklinik Freiburg die o.g. Sportmediziner gefeuert hat und bis zur Klärung der “näheren Umstände” (so kann man auch die 2 Wörter “eigene Verwicklung” juristisch unverfänglicher umschreiben) wird jegliche sportmedizinische “Betreuung” (was wieder Interpretationen zulässt) von Spitzensportlern eingestellt. Bleibt jetzt nur noch die Frage, wann die weiteren mutmaßlichen Protagonisten wie der Teammanager Bob Stapleton, Kommunikationschef Christian Frommert und Sportdirektor Rolf Aldag umkippen.
Einige werden sich nun wundern, warum ich mich nach meinem freiwilligen Ausscheiden vom Team-Andro diesbezüglich zu Wort melde. Den Ausschlag gaben aus aktuellem Anlass diverse Mails von früheren Weggefährten und vor allem die Zuschriften von Sportler der diversen Ausdauersportarten-Foren wie beispielsweise 3athlon, leichtathletik und dem radsport-forum. In der Vergangenheit war ich aufgrund diverser Aussagen und einiger Artikel wie z.B. “2,4 Dinitrophenol im Bodybuilding”, “BB- der direkte Weg in das gesellschaftliche Abseits” in das Kreuzfeuer der Kritik geraten. In Folge dessen entwickelte sich ein forenübergreifender und länderübergreifender (Schweiz, Frankreich, Österreich, Niedelande, USA) Disput, in dem ich mich genötigt sah, teilweise privat und öffentlich Stellung zu beziehen, um einige Missverständnisse und Fehlinterpretationen bezüglich meiner Person und Aussagen bzw. Andro als Infoplattform aufzuklären. Wurden seinerzeit meine Aussagen bezüglich der bigotten Verhaltensweise und tatsächlichen Praktiken (Doping) von Sportlern aus den Breitensportarten im Hobby-, Amateur- und Profibereich noch infrage gestellt bzw. kategorisch abgestritten, sieht es nun anders aus.
Die “Dopingexperten”
In den vergangenen zwei Wochen schossen neben altbekannten Gesichtern immer mehr Dopingexperten wie Pilze aus dem Boden und tummelten sich in den diversen Formaten der Medien. Endlich war das Ende des Regenbogens gefunden und der dort von einem Kobold (in Form von Erik Zabel) vergrabenen Schatz konnte mit einem Sammelsurium von vorgebrachten Halbwissen und Hörensagen gehoben werden. Wer tatsächlich heutzutage noch die Geschichte vom Reiskorn in der Harnröhre vorbringt, isst auch - im übertragenen Sinne - einen Salat aus den Blüten der Trompetenbäume, anstatt Mariuhana zu konsumieren und “zieht” gemahlene Muskatnuss anstatt Kokain. Dummheit, Unwissen und die Gier nach Geld und Aufmerksamkeit stirbt halt nie aus! Dies warf bei mir die Frage auf, was denn nun ein Dopingexperte wäre bzw. was ihn auszeichnet? Nach diversen Telefonaten mit den visuellen und Printmedien und deren Formaten scheinen diesem Karrierebild folgende Punkte meiner Interpretation nach zuträglich zu sein:
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ein wie auch immer gearteter Doktortitel
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ehemaliger Hobbysportler bzw. drittklassiger Amateur bzw. Profi in irgendeinem Sport zu sein
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das flüssige Vorbringen von mindestens 3 leistungsteigernde bzw. verschleiernden Substanzen z.B. EPO, Epitestosteron, Deca-Durabolin
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jemanden zu kennen, der gedopt hat bzw. es mal “angeboten” bekommen zu haben
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“Dopingopfer“ zu sein (schließt nicht Sportler der ehemaligen DDR ein)
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den Hang zum Vertauensbruch zu haben und vertrauliche Informationen weiterzugeben wenn man einen persönlichen Vorteil daraus ziehen kann
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keine praktikableren Lösungsmöglichkeiten und -vorschläge geben
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Schadenfreunde
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polemisieren wo es nur geht
Wirkliches Wissen um die tatsächlichen Hintergründe und der angewanden Praktiken in den jeweiligen Sportarten sind nicht nötig und auch nicht vorhanden. Eloquente Fragen und Diskussionen kann man mit Häme unangebrachter Ironie und einigen Schlagwörtern ähnlich der bunten Boulevard-Presse umgehen. Ein weiteres beliebtes Mittel scheint üble Nachrede, Pauschalisierungen und das Vorbringen von unbewiesenen Tatsachen zu sein, wie z.B.: “Die armen Tour de France Fahrer sind merkwürdigerweise alles Allergiker und müssen deshalb Astmaspray konsumieren, was bedauerlicherweise die Bronchien erweitert!” Ich möchte mich damit weder für Doping aussprechen, noch zweifele ich die Unfairness dieser Praktiken gegenüber der sauberen Sportlern an. Allerdings sollte man bei einem so ernsten Thema neben z.B. dem medizinischen Wissen auch ein erhebliches Wissen über die allgemeinen Umstände und Vorgehensweisen verfügen, denn ansonsten gerät eine derartige Diskussion zur Farce.
Die Fälle Erik Zabel, Rolf Aldag, Bert Dietz und “Konsorten”
Diesbezüglich können sich alle Betroffenen - und dabei meine ich nicht nur die Sünder - Realitätsverlust, -verzerrung, -beschönigung und Berechnung vorwerfen lassen und keinesfalls und ausschließlich “Gewissensgründe”. Die Luft im Doping-Radsporthimmel ist einfach über die Jahre hinweg äußerst dünn geworden und spätestens seit der Geschichte um Marco Pantani befand sich der Radsport bildlich gesprochen auf dem K2. Dann kam der Umstand um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes, was uns auf den Mount Everest führte, wo die Luft seeeeehr dünn wurde. Darauf folgte das “Enthüllungsbuch” des, man höre und staune, “Ex-Masseurs” Jef d’Hondt und schon befanden wir uns in Ermangelung eines adäquat hohen, überirdischen Berges im Vacuum des Weltraums. Dies war der Punkt an dem die selbsternannten “Experten” und die Medienmaschinerie nicht mehr zu stoppen waren und es mussten Köpfe rollen. Das es Deutsche Sportler bzw. Teams und Ärzte mit am härtesten treffen würde, war aufgrund der o.g. Publikationen und dem gegen Jan Ullrich erhobenen Vorwürfe incl. der gerichtlichen Auseinandersetzungen mit meinem Lieblingsexperten (neben Dr. Kurt A. Moosburger alias Mr. Adonis Komplex) Prof. Werner Franke leicht auszurechnen. In Folge dessen griff bei diversen Sportlern der urzeitliche Fluchtinstinkt in einer abgewandelten Form (Flucht nach vorne) im Gegensatz zu Jan Ullrich (Flucht nach hinten) und so trat man geschlossen zum Rapport vor die Presse. Die hintergründige Intension der Protagonisten in der Pressekonferenz kann sich jeder selbst ausrechnen, da es der eigenen Interpretation unterliegt. Ich persönlich empfand trotzdem zu Beginn der Pressekonferenz Respekt für Herrn Zabel und Herrn Aldag für diesen mutigen Schritt. Im Verlauf der Pressekonferenz ärgerte ich mich jedoch, dass ich vorher nicht mehr gegessen hatte, denn dann hätte ich mehr kotzen können.
Unbestritten war der Auftritt mutig, aber sich dann dort hinzusetzen und vor versammelten Mannschaft Rotz und Wasser zu heulen, hat mich persönlich angeekelt und mich in Hinblick auf die sauberen Sportler wütend gemacht. Selbstverständlich ist das ein emotional belastende Situation, aber dann auf die Mitleidsschiene zu fahren mit Sätzen und dem Hauptargument wie: “Wenn ich von meinem Sohn erwarte, dass er ein guter Mensch wird, kann ich ihn nicht weiter anlügen!” zeigt, dass es wahrscheinlich bis auf das letzte kalkuliert war, denn dieser Satz ist rethorisch und psychologisch absolut perfekt - oder einfach zugegeben die blanke Wahrheit. Zum einem zeigt es Herrn Zabel als verantwortungsvollen Vater eines Kindes, zum anderen als Menschen der zwischen gut und böse bzw. richtig und falsch differenziert und dies auch von seiner Umgebung (Sohn) erwartet und das ihm die Wahrheit (auch wenn sie rechtlich verjährt ist) wichtig ist. Welche Meinung man auch für die Gründe und insbesondere den von Herrn Zabel vorgebrachten Hauptgrund (Sohn) vertritt, verfehlte der o.g. Satz seine Wirkung nicht. Er war der tief beschämte und erschütterte “Doper” und eine harte Hetzkampagne blieb aus. Vielmehr erntete er Verständnis und Bewunderung für diesen Schritt seitens der Medien. Von diesem Umstand profitierte natürlich auch der zweite im Bunde in Form von Herrn Aldag: Zum einen lenkte dieser Umstand weiter von seiner Person ab (neben der Tatsache, dass er weniger erfolgreich war, was den öffentlichen Focus angeht) und zum anderem gab es ihm eine Steilvorlage, was sich rethorisch weniger perfekt in folgender Aussage wiederspiegelte: “Ich hab’s mir ins Teufel-Tattoo auf dem Oberarm gespritzt, damit man keine blauen Flecken sieht.” Dies war der Zeitpunkt an dem ich wieder lachen konnte: “Ja kleiner Rolfi: Alle bösen Sachen dieser Welt sind bei einem kleinem roten Teufelchen zu finden. Hier hast du einen Lutscher!”Als ich Tage später bei dem “Beichtvater” J.B. Kerner landete, sah ich das nächste “Sünderlein” in Form von Bert Dietz. Anscheinend erkennen diverse Personen nun den Trend der Zeit seine Sünden zu gestehen. – neben der Tatsache, dass man in der “Masse” besser untergeht, was das öffentliche Interesse angeht. Natürlich wurde diese Unterstellung meinerseits von Herrn Dietz mit den Worten “Ich spiele seit Monaten mir den Gedanken an die Öffentlichkeit zu gehen!” entkräftet. Ein Glück, denn sonst hätte es mich mehr gekostet als die Fernbedienung, die ich gegen die Wand geschmissen hatte.Aber was haben wir die vergangenen Wochen gelernt? “Es ist alles verjährt!” - welch ein glücklicher Umstand, oder einfach nur Zufall!
Radsportler sind alles Dopingsünder
Herzlich Willkommen liebe Radsportler, ist es nicht schön sich mal in den ständigen Vorwürfen, denen auch nicht gedopte Bodybuilder ausgesetzt sind, wiederzufinden? Nun seid ihr kurzfristig, im Gegensatz zu uns, ganz unten angekommen. Wie sagte Jesus am Kruzefix zu Don Camillo als er ihn zur Strafe Rizinusöl trinken ließ: “Eine kleine Lektion in Demut!” - aber genug der Schadenfreunde. Die Überschrift ist selbstverständlich absoluter Humbug. Es gibt genauso viele oder wenig Dopingsünder im Radsport wie in jeder anderen Sportart. Nur wird dies geflissentlich von den Medien und Gremien der diversen Sportarten übersehen. Dieses mal hat es eben speziell den Radsport erwischt. In diesem Zusammenhang seien auch die Schwimmer, Gewichtheber, Sprinter, Kugelstoßer, Triathleten, Fußballer, Boxer, Footballspieler, Baseballer und selbstverständlich Bodybuilder genannt, damit es nicht in Vergessenheit gerät. (Liste den Schande) Womit wir wieder bei dem netten Nomen “Bigotterie” wären und der auch so menschlichen Fähigkeit der Verdrängung, ohne dass ich mich jetzt mit Dopingsünder solidarisieren möchte. Die Realität ist schlicht und ergreifend, dass in jeder Sportart Doping betrieben wird. Sei es nun im Hobby- und Amateurbereich oder insbesondere im Profibereich.
Doping im Profisport
Jährlich werden in ein und derselben beliebigen Sportart immer wieder Weltrekorde geknackt. Sportler, die eigentlich rein vom Alter her in “Rente” sein müssten, mischen ganz oben in diversen Weltranglisten mit. Überall werden erfolgreiche Comebacks gestartet und die Körperphysis der Athleten hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten komplett gewandelt. Evolution vollzieht sich im Sport innerhalb von Dekaden, anstatt in Jahrmillionen wie in der restlichen Menschheit. Damit möchte ich nicht ausdrücken, dass alle erfolgreichen Sportler im Profibereich gedopt haben oder gedopt sind. Es gibt selbstverständlich Sportler mit überragenden Fähigkeiten was ihre Körperphysis und sonstigen Veranlagungen, Ernährungsdiagnostik und Trainingstand und -methodik angeht. Allerdings hat sich in den gesamten Profisportarten die Leistungsgrenze unerklärlich verschoben, was sich nicht mehr in der Masse mit “begnadeten” Sportlern erklären lässt. Diesbezüglich kann ich jedem, und insbesondere Sportlern, nur nahe legen sich mit dieser Thematik näher zu befassen, und die WADA, NADA, diversen Institute z.B. DSHS Köln und Internetseiten wie Antidoping zu besuchen und kontaktieren, und das Gespräch zu suchen, und die sogenannten “Experten” der Medien links liegen zu lassen. (Linkliste auf Anfrage)
In diesem Zusammenhang und in Hinblick auf die aktuellen Ereignisse kann ich nur meine Mutmaßung bekräftigen, dass im Profisport neben den Sportlern auch das Umfeld am Doping beteiligt sind. Das Umfeld muss nicht immer aktiv involviert sein (”Spritze setzen”) sondern es reicht schon gewisse Anzeichen zu “übersehen”. Die meisten leistungssteigernde Substanzen ziehen ersichtliche Nebenwirkungen nach sich, was für “Wissende” und Medizinern sofort ersichtlich sein sollte. Des Weiteren stehen Profisportler ständig unter ärztlicher Kontrolle. Dies schließt auch regelmäßige Blutbilder mit ein. Nun mag jemand mit einer gesunden Menge an Halbwissen sagen, dass dies nicht zwingend eine Hormonwertbestimmung mit einschließt und dem kann ich mich nur anschließen. Allerdings werden sich beim Gebrauch von den meisten Substanzen, die unter dem Begriff “Dopingmittel” fallen, auch Werte extrem verändert, die schon bei einem kleinen Blutbild und erst recht bei einem großem Blutbild auffallen würden. Stichwörter hierbei wären beispielsweise die diversen Leberwerte und LDL und HDL Werte und bei gewissen Verschiebungen sollten alle Alarmsirenen bei den behandelnden Ärzten schrillen, und in dieser Phase kommen die meisten der gebräuchlichen “maskierenden” Substanzen nicht zum Einsatz, da es die Wirkung der leistungssteigernden Mittel aufheben bzw. herabsetzen würde.Es gibt also immer mehr als einen Schuldigen neben dem dopenden Sportler, über diesen Umstand sollte sich jeder bewusst sein!
Quelle, Autor und vollständiger Artikel
M.Tal @ Markustal’s Weblog
Der Potenzpillen Guide - ein paar Fakten vor der Veröffentlichung
Anfang August wird mein Buch “Manneskraft reloaded - Der Potenzpillen Guide” bei FTW Publishing veröffentlicht. Der Potenzpillenguide greift das Thema auf das die Menschheit seit der Steinzeit bewegt; die Libido und Potenz von uns Männern. Seit jeher werden viele Männer aufgrund von Problemen mit der Libido und Potenz zu den abwegigsten Verhaltensweisen getrieben und dies hat so manchen sein Geld gekostet und im schlimmsten Fall ging es an die Gesundheit und das Leben. Wir rotten ganzen Tierarten im Namen der Libido und Potenz aus und dabei leiten man ironischerweise den Oberbegriff der aus den Kadavern gewonnen Substanzen kurzerhand vom Namen der griechischen Göttin der Liebe ab. Eine kleine blaue Pille revolutioniert in den 90er die Behandlung von Menschen mit einer ED und lässt die Anzahl von Dollar-Millionären sprunghaft steigen, um dann von dopenden Sportlern mit wechselndem Erfolg missbraucht zu werden. Im Potenzpillen Guide werden alle diese Umstände geklärt und insbesondere welche Medikamente zur Anwendung kommen könnte und wie diese von Medizinern eingesetzt werden könnten. Dem Verlag und mir war es während unserer Arbeit ein besonderes Anliegen den Lesern des Buches neben dem reinem Wissen ein tieferes Verständnis für das Thema zu vermitteln. Aus diesem Grund bauen die einzelnen Kapitel des Buches aufeinander auf und betrachten Abläufe im Körper, Daten aus der Fachwelt und interessanten Hintergrundinformationen in einem gemeinsamen Kontext.
Der Verlag und ich hoffen Euch als Leser begrüssen zu dürfen und wären über ein anschließendes Feedback dankbar!
M.Tal @ Markustal’s Weblog
Los geht es!
Hallo Miteinander,
ich wurde vor etlichen Jahren durch einen Freund auf die Sportart Bodybuilding aufmerksam gemacht mit der Folge dass ich meine zuvor ausgeübte Sportart aufgab und mich ausschließlich dem Bodybuilding zuwandte. Die Ausübung dieses Sportes führte dazu das ich mit den diversen spezifischen Nöten und Probleme eines jeden Bodybuilders konfrontiert wurde. In der ersten Phase des Lernens rund um das Thema Bodybuilding wurde mir die Geringschätzung den Bodybuildern ausgesetzt sind am eigenen Leib bewusst. Damit verbundenen war und ist, ein erschwerter Wissens und Erfahrungsaustausch aufgrund fehlender objektive Berichtserstattung. Dies gab mir dann den Impuls Fachwissen speziell auf unsere Sportart zu beziehen und mithilfe anderer versierter Sportler an “Leidensgenossen” weiterzugeben. Denn Bodybuilding ist mehr als nur irgendeine eine Sportart, es ist ein “Way of Life” und diesen sollte man teilen!
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